Dakota & Friends
Dakota & Friends

Südschwarzwald

Ende August ging es endlich in den langersehnten Urlaub. Meine Familie schwärmte uns schon Wochen vorher vor, was für eine tolle Gegend das sei und das wir dort viel laufen können und unseren Spaß haben werden. Aber sie sagten uns nicht, das wir mit dem TurboDieter dort hinfahren. Denn den TurboDieter mag ich überhaupt nicht... da sitze ich viel zu weit von Herrchen und Frauchen weg und es wackelt immer so arg :-(

 

Aber leider blieb uns nichts anderes übrig und wir mussten gezwungenermasen mitfahren. Unser Tagesziel war der Menzenschwander Wasserfall.

 

An der Nagoldtalsperre im Nordschwarzwald machten wir unsere erste Pause.

Nach einem kleinen Spaziergang war es auch schon Zeit für das Mittagessen und wir haben an einem Imbiss direkt am See eine Currywust gegessen.

 

 

 

 

 

 

Ich hatte auch sooooooo hunger

Nach der leckeren Currywurst fuhren wir weiter. Kurz vor unserem Ziel machten wir noch einmal Pause am schönen Schluchsee. Dort kamen Herrchen und Frauchen mit einigen netten Badegästen ins Gespräch, die sich für Lucky und mich interessierten und sich überhaupt nicht daran störten, das wir unsere Pfoten im See kühlten.

Als wir in Menzenschwand ankamen, haben wir gleich einen Spaziergang zum Wasser- fall gemacht. Da es schon später Nachmittag war, war hier zum Glück nicht mehr viel los. Nur vereinzelt trafen wir auf weitere Wanderer.

Ein Küsschen für das Herrchen muss zwischendurch auch sein

Mit ein bißchen Überredungskunst konnte uns das Frauchen an den Wasserfall locken

Auf dem Rückweg zum TurboDieter

Wir hatten den ADAC-Stellplatzführer dabei. In dem Führer findet man Kurzzeit-Stellplätze für Wohnmobile, wenn man nicht unbedingt auf einem Campingplatz fahren möchte. So einen Stellplatz gab es am Ortsrand von Menzenschwand auch. Wir suchten den Platz auf um eine Nacht dort zu verbringen. Der Platz liegt in herrlicher Randlage am Ortsausgang vom Vorderdorf Menzenschwand. Er bietet für 6 € / Nacht Strom, Frischwasser, Abwasser- und Fäkalienentsorgung an. Mehr brauchten wir nicht. 

Bis zu 12 Wohnmobile finden hier Platz

Zum Spazieren gehen war es dort herrlich. Auch wenn tourimäßig nichts los war, waren trotzdem einige Urlauber mit Hunden dort unterwegs. Frauchen und Herrchen kamen schnell mit ihnen in nette Gespräche. Auch die Einheimischen waren allesamt sehr nett zu uns. Menzenschwand kann mal als Urlaubsort für uns Hunde nur weiter empfehlen.  

 

Am nächsten Morgen ging Frauchen mit uns sehr früh laufen, da Lucky und ich dringend mal das Beinchen heben mussten.

Sonnenaufgang

Als wir vom Spaziergang zurück kamen, war Herrchen auch schon wach... wach gebellt von uns spielenden Hunden. Wir haben uns dann alle gemeinsam auf dem Weg zum Tante Emma-Laden in Menzenschwand gemacht, um frische Brötchen und Kaffee zu holen.  

Nach dem Frühstück starteten wir zu unserem nächsten Ziel und zwar der wunderschönen 30 km langen Wutachschlucht. Aber auch der Weg zur Wutach- schlucht war wunderschön.

An einem Wanderparkplatz ungefähr Mittig der Schlucht stellten wir den TurboDieter ab und wanderten ca. 4 km über Stock und Stein zur Schattenmühle.

Zurück  am TurboDieter stellten Herrchen und Frauchen erst einmal die Camping- stühle raus und wir alle erholten uns von der anstrengenden Wanderung. Dabei überlegten Herrchen und Frauchen sich, ob wir für die Nacht einen Stellpkatz anfahr-en sollten, oder einfach auf dem Parkplatz bleiben sollten. Außer uns stand noch ein weiteres Wohnmobil auf dem Parkplatz. Während Herrchen und Frauchen noch überlegten, kam ein junges Pärchen mit Säugling aus dem Wald gelaufen und fragte, ob wir hier übernachten würden. Sie waren die Besitzer des anderen Wohnmobiles und spielten ebenfalls mit dem Gedanken über Nacht zu bleiben. Also von mir aus müssten wir nirgends mehr wohin fahren. Hier war es schön, ruhig, viel Grün und Platz zum Spielen. Mehr braucht man doch nicht, oder? 

 

Das Überlegen machte Frauchen und Herrchen so hungrig, das sie beschlossen, am Grillplatz nebenan ein Feuer zu machen um Leberkäs zu grillen. Das war eine sehr gute Idee :-)

Während mein Herrchen das Feuer machte ...

... passte ich auf das Essen auf

Nach dem Essen beschlossen Herrchen und Frauchen, die Nacht zu bleiben. Auch das andere Pärchen blieb. So waren wir nicht ganz alleine auf dem Waldparkplatz, was auch etwas Sicherheit gab. Wobei ich aber sagen muss, das ich sehr gut auf meine Familie aufpassen kann.

Bei einem wunderschönen Sonnenaufgang standen wir am nächsten Morgen auf

Mein Herrchen bei der Morgentoilette

Danach fuhren wir los zu unserem neuen Ziel: Titisee

Im ADAC-Stellpatzführer war der Campingplatz Sandbank ein Tip für einen Kurzaufenthalt auf dem Stellplatz außerhalb des Campinpgeländes. Doch die Stellplätze waren alle in der prallen Sonne und das wollten Herrchen und Frauchen nicht. So schauten wir uns den Campingplatz innen an und haben dort einen schönen schattigen Platz direkt am See entdeckt. Herrchen und Frauchen überlegten nicht lange und checkten auf dem Campingplatz ein.

Entspannung am See

Abendstimmung am Titisee

Den nächsten Tag begannen wir mit einem Spaziergang zur Ortschaft Titisee. Das waren vom Camingplatz aus so ca. eine halbe Stunde zu laufen. Der Weg führt die ganze Zeit am See entlang. Wir sind so gegen 8.30 Uhr los gelaufen, da war noch nichts los und wir waren bis auf einen Jogger die einzigsten, die unterwegs waren.

In Titisee wollten Herrchen und Frauchen ein Café suchen und frühstücken. Doch leider gab es nur ein Café im ganzen Ort, das Frühstück anbot, aber dort waren keine Hunde erlaubt :-(

Also sind wir in ein anderes Café gegangen und Herrchen und Frauchen haben schwarz- wälder Kirschtorte und einen Apfelstrudel mit Cappuccino zum Frühstück bestellt. Das war mal ein ganz anderes Frühstück für die beiden :-))

Nach dem Frühstück sind wir zum "Hafen" gegangen. Eine kleine Bucht, wo man Boote ausleihen konnte oder auch mit einem Schiff eine halbstündige Rundfahrt über den See machen konnte. Im Halb-Stunden-Takt fuhren die Schiffe den ganzen Tag los. Aber sie waren alle so voll, das Herrchen und Frauchen zum Glück nicht mit uns auf ein Schiff wollten. Puhh, da hatten wir noch mal Glück gehabt. Dafür sind wir dann über den Kieselstrand geschlendert. Das macht doch viel mehr Spaß als so ne doofe Seerundfahrt.

Wieder zurück auf dem Campingplatz haben wir den restlichen Tag auf unserem Platz am See verbracht.

Nach zwei Tagen Titisee packten Herrchen und Frauchen alles zusammen und dann fuhren wir weiter. Das nächste Ziel war die Ravenna-Schlucht im Höllental.

Nach der Ravenna-Schlucht machten wir uns auf den Weg nach Schonach, wo die größte Kuckucksuhr der Welt steht. 

In Schonach gibt es einen Camping-Stellplatz für wenig Geld. Doch uns gefiel die Lage nicht (mitten im Ort auf einem Parkplatz neben dem Sportplatz). Also fuhren wir weiter und machten Pause am nächsten Waldparkplatz, an dem wir vorbei kamen. Wir gingen ein Stück in den Wald hinein und als wir wieder zurück am TurboDieter waren, holten Herrchen und Frauchen die Campingstühle ruas und wir genossen die Ruhe im Wald.

Es war ein sehr heißer Tag und TurboDieter hat keine Klimaanlage. Wir alle waren fix und fertig von der Hitze und Herrchen und Frauchen überlegten, was wir als nächstens machen sollten. Eigentlich wollte mein Frauchen die Triberger Wasserfälle anschauen, da wir nicht weit weg davon waren. Aber Herrchen hatte die Wasserfälle schon gesehen und keine Lust mehr, mit TurboDieter bei der Hitze noch weiter durch die Gegend zu gondeln. Also entschlossen sie sich, den Urlaub abzubrechen und heim zu fahren. Laut Navi waren es gerade mal nur 1,5 Stunden Fahrt nach Hause. Also fuhren wir heim und waren so gegen halb acht abends zu Hause.

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